3 Ponti sul fiume Flaz
Samedan, 2002 - 2003
Die 4 neuen Brücken befinden sich in einer reizvollen Landschaft, auf der breiten und ebenen Talsohle in der Nähe des Flughafens Samedan. Der Standort bietet einen wunderschönen Ausblick auf die spektakulären Spitzen der Engadiner Berge. Am Anfang wird das neue Gerinne ins Terrain gegraben, fortlaufend in Richtung Gravatscha sind Dämme nötig, um das Wasser des Flusses zu führen. Von diesen Grundbedingungen ausgehend scheint es uns sofort klar, dass die Brücken folgende Kennzeichen aufweisen müssen: · Zugang zur Brücke an der tiefstmöglichsten Kote Auf diese Weise bleiben die Zugangsrampen, welche rechtwinklig zum Fluss ausgerichtet sind, in den Dimensionen erhalten. Es genügen wenige Dezimeter um die Tiefe dieser weiten Ebene zu durchbrechen. Auf Grund dessen hat man beschlossen die Fahrbahnplatte leicht zu biegen. Die Steigung an den Brückenenden entspricht der Neigung der Zugangsstrasse. Die einzige Ausnahme vertritt die Brücke PRADÈ, die sich horizontal erstreckt gleich ihren Zugängen. · einfache Struktur In dieser Situation hat es keinen Sinn eine markante Geste zu suchen: weil erstens das Schauspiel der Natur eine unnachahmliche Grösse aufweist und zweitens die Dimensionen des Gebauten bescheiden sind im Verhältnis zur Situation. Um diese Ziele zu erreichen ist eine Struktur gewählt worden mit wenig Elementen und klar definiert sowohl in Form als auch in Funktion: eine leichte Konstruktion, die den Ort transparent lässt, ohne der Landschaft ein Hindernis zu sein. Gleichzeitig ist es eine diskrete Geste ohne sich in irgendeiner Weise verstecken oder sich mit der Situation tarnen zu wollen. Die Wahl des Stahlbetons, welcher das Konstruktionsmaterial für alle Strukturelemente ist, verleiht den Brücken Homogenität und Klarheit. Diese Materialwahl, ausser dass die rein konstruktiven und wirtschaftlichen Aspekte von nicht zu vernachlässiger Bedeutung sind, will sich der Tradition des Kantons Graubünden im Bereich des Brückenbaus anlehnen.
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Samedan
2002 - 2003
Die 4 neuen Brücken befinden sich in einer reizvollen Landschaft, auf der breiten und ebenen Talsohle in der Nähe des Flughafens Samedan. Der Standort bietet einen wunderschönen Ausblick auf die spektakulären Spitzen der Engadiner Berge. Am Anfang wird das neue Gerinne ins Terrain gegraben, fortlaufend in Richtung Gravatscha sind Dämme nötig, um das Wasser des Flusses zu führen. Von diesen Grundbedingungen ausgehend scheint es uns sofort klar, dass die Brücken folgende Kennzeichen aufweisen müssen: · Zugang zur Brücke an der tiefstmöglichsten Kote Auf diese Weise bleiben die Zugangsrampen, welche rechtwinklig zum Fluss ausgerichtet sind, in den Dimensionen erhalten. Es genügen wenige Dezimeter um die Tiefe dieser weiten Ebene zu durchbrechen. Auf Grund dessen hat man beschlossen die Fahrbahnplatte leicht zu biegen. Die Steigung an den Brückenenden entspricht der Neigung der Zugangsstrasse. Die einzige Ausnahme vertritt die Brücke PRADÈ, die sich horizontal erstreckt gleich ihren Zugängen. · einfache Struktur In dieser Situation hat es keinen Sinn eine markante Geste zu suchen: weil erstens das Schauspiel der Natur eine unnachahmliche Grösse aufweist und zweitens die Dimensionen des Gebauten bescheiden sind im Verhältnis zur Situation. Um diese Ziele zu erreichen ist eine Struktur gewählt worden mit wenig Elementen und klar definiert sowohl in Form als auch in Funktion: eine leichte Konstruktion, die den Ort transparent lässt, ohne der Landschaft ein Hindernis zu sein. Gleichzeitig ist es eine diskrete Geste ohne sich in irgendeiner Weise verstecken oder sich mit der Situation tarnen zu wollen. Die Wahl des Stahlbetons, welcher das Konstruktionsmaterial für alle Strukturelemente ist, verleiht den Brücken Homogenität und Klarheit. Diese Materialwahl, ausser dass die rein konstruktiven und wirtschaftlichen Aspekte von nicht zu vernachlässiger Bedeutung sind, will sich der Tradition des Kantons Graubünden im Bereich des Brückenbaus anlehnen.
Comune di Samedan
ing. Pedrazzini Guidotti sagl
1° rango
Numero progetto: 
48
Render/modello: