×

Error message

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in sofistar_project_html_tags() (line 265 of /var/www/vhosts/basergamozzetti.ch/httpdocs/sites/all/modules/sofistar_project/sofistar_project.module).
Ponte Langensan Lucerna
Lucerna, 2004
Einleitung Die Langensandbrücke überspannt das Gleisfeld der Bahnhofeinfahrt Luzern und dient als Verbindung von zwei im Charakter sehr verschiedenen Stadtgebiete. Der nördliche Brückenkopf endet mit einer leichtgeneigten Rampe direkt am Bundesplatz, wo die beiden Längsachsen des Hirschenmattquartiers, die Winkelried- und die Hirschmattstrasse sowie die Moos- und Zentralstrasse zusammentreffen. Der südliche Brückenkopf hingegen setzt im Bereich der Einfahrt zur Schüür an respekt. bei den Abzweigungen Frutt-/ Kellerstrasse. Die zweifeldrige Brücke, 14m breit und knapp 70m lang, überquert die zwei Hauptgeleise der Bahnhofeinfahrt, das Streckengleis der Brünigbahn, sowie weitere acht Rangier- und Abstellgeleise. Die 1939/40 erstellte Stahbetonbrücke ist baulich in einem schlechten Zustand. Des öfteren mussten in den vergangenen Jahren Massanhmen zur Sicherung der Anlage vorgenommen werden. Im Beschluss vom 23.10.2003 hat der Grosse Stadtrat von Luzern der Durchführung eines Wettbewerbs in zwei Schritten zugestimmt und den dafür erforderlichen Kredit freigegeben. Die Wettbewerbsaufgabe wird mit folgenden Kriterien umschrieben: * Rückbau der bestehenden Strassenbrücke (Länge ca. 70 m, Breite 14 m) * Neubau einer stützenfreien Brückenkonstruktion über 11 Gleise der Bahnhofeinfahrt, Spannweite ca. 80 m, nutzbare Breite ca. 22 m * Anpassungen des Strassenraumes an beiden Brückenköpfen * Provisorien und Bauhilfsmassnahmen zur Gewährleistung des Bahn- und Strassenverkehrs während der Bauzeit * Städtebauliche / Volumetrische Betrachtung für zwei Anschlussareale / Brückenköpfe Städtebauliche überlegungen 1.1 Zur Brücke Die neue Brücke gliedert sich als prägnantes und charakterisierendes Element in die unbebaute Leere des Eisenbahngrabens zwischen zwei verschieden strukturierte Stadtquartiere ein. Ihre präzise geometrische und volumetrische Ausdehnung verbindet die beiden Stadteile und betont zur gleichen Zeit deren Verschiedenheit. Die Seite Hirschmattquartier assimiliert die Nähe der städtischen Struktur, auf Seite Tribschen hingegen erlaubt der offene Raum eine andere Sichtweise zwischen dem Gebauten und der Brücke. Die Haupteigenschaft der Brücke besteht aus der räumlichen Einheit und Homogenität ihrer stählernen Gitterstruktur. Die galerieartige Raumdefinition widerspiegelt die Typologie der Fachwerkkonstruktionen der Eisenbahnbrücken und hebt gleichzeitig das Städtebauliche hervor. Die neue Brücke nimmt zudem Bezug auf die Tradition der bedeckten Luzerner Holzbrücken. Dem komplexen Kontext von Städtebau und Eisenbahn wird eine Geometrie der maximalen formellen Reduzierung der Elemente und eine abstrakte und eigenständige Form gegenübergestellt. 1.2 Zum erweiterten Projektperimeter Der Eingriff strebt eine städtebauliche Weiterentwicklung der einzelnen Teile mit deren Charakteristiken an. Auf Seite des Hirschmattquartiers wird eine räumliche Ausdehnung der Quartiere des neunzehnten Jahrhunderts mit einem speziellen Augenmerk auf die räumliche Definition des Bundesplatzes vorgeschlagen. Auf diese Weise wird die Kontinuität und die Höhen der Platzfronten assimiliert, und ein breites Trottoir einem Laubengang vorgezogen. Der Neubau versucht einen nahtlosen Übergang der Stadt und eine Ergänzung zum gegenüberliegenden bogenförmigen Wohn- und Geschäftshaus herzustellen. Auf Seite Tribschen wird der offene Raum durch eine neue Volumetrie charakterisiert, sie passt sich dem Massstab der existierenden Büro- und Geschäftsgebäuden an. Das neue Gebäude übernimmt die Abschlussfunktion des Quartiers und verstärkt das Verhältnis dessen zur Leere des Geleisegrabens. Die Grösse und die Orientierung des Neubaus versuchen die städtebauliche Situation besser zu definieren, um zusammen mit dem Brückenvolumen die zwei Quartiere zu verbinden ohne auf deren Verschiedenheit zu verzichten.
{"1":"width = auto; height = 148px;","2":"width = auto; height = 148px;","3":"width = auto; height = 148px;","4":"width = auto; height = 148px;","5":"width = 220px; height = auto;","9":"width = auto; height = 148px;","10":"width = auto; height = 148px;","12":"width = auto; height = 148px;","13":"width = auto; height = 148px;","15":"width = auto; height = 148px;","20":"width = auto; height = 148px;","22":"width = auto; height = 148px;","24":"width = auto; height = 148px;","25":"width = auto; height = 148px;"}
Lucerna
2004
Einleitung Die Langensandbrücke überspannt das Gleisfeld der Bahnhofeinfahrt Luzern und dient als Verbindung von zwei im Charakter sehr verschiedenen Stadtgebiete. Der nördliche Brückenkopf endet mit einer leichtgeneigten Rampe direkt am Bundesplatz, wo die beiden Längsachsen des Hirschenmattquartiers, die Winkelried- und die Hirschmattstrasse sowie die Moos- und Zentralstrasse zusammentreffen. Der südliche Brückenkopf hingegen setzt im Bereich der Einfahrt zur Schüür an respekt. bei den Abzweigungen Frutt-/ Kellerstrasse. Die zweifeldrige Brücke, 14m breit und knapp 70m lang, überquert die zwei Hauptgeleise der Bahnhofeinfahrt, das Streckengleis der Brünigbahn, sowie weitere acht Rangier- und Abstellgeleise. Die 1939/40 erstellte Stahbetonbrücke ist baulich in einem schlechten Zustand. Des öfteren mussten in den vergangenen Jahren Massanhmen zur Sicherung der Anlage vorgenommen werden. Im Beschluss vom 23.10.2003 hat der Grosse Stadtrat von Luzern der Durchführung eines Wettbewerbs in zwei Schritten zugestimmt und den dafür erforderlichen Kredit freigegeben. Die Wettbewerbsaufgabe wird mit folgenden Kriterien umschrieben: * Rückbau der bestehenden Strassenbrücke (Länge ca. 70 m, Breite 14 m) * Neubau einer stützenfreien Brückenkonstruktion über 11 Gleise der Bahnhofeinfahrt, Spannweite ca. 80 m, nutzbare Breite ca. 22 m * Anpassungen des Strassenraumes an beiden Brückenköpfen * Provisorien und Bauhilfsmassnahmen zur Gewährleistung des Bahn- und Strassenverkehrs während der Bauzeit * Städtebauliche / Volumetrische Betrachtung für zwei Anschlussareale / Brückenköpfe Städtebauliche überlegungen 1.1 Zur Brücke Die neue Brücke gliedert sich als prägnantes und charakterisierendes Element in die unbebaute Leere des Eisenbahngrabens zwischen zwei verschieden strukturierte Stadtquartiere ein. Ihre präzise geometrische und volumetrische Ausdehnung verbindet die beiden Stadteile und betont zur gleichen Zeit deren Verschiedenheit. Die Seite Hirschmattquartier assimiliert die Nähe der städtischen Struktur, auf Seite Tribschen hingegen erlaubt der offene Raum eine andere Sichtweise zwischen dem Gebauten und der Brücke. Die Haupteigenschaft der Brücke besteht aus der räumlichen Einheit und Homogenität ihrer stählernen Gitterstruktur. Die galerieartige Raumdefinition widerspiegelt die Typologie der Fachwerkkonstruktionen der Eisenbahnbrücken und hebt gleichzeitig das Städtebauliche hervor. Die neue Brücke nimmt zudem Bezug auf die Tradition der bedeckten Luzerner Holzbrücken. Dem komplexen Kontext von Städtebau und Eisenbahn wird eine Geometrie der maximalen formellen Reduzierung der Elemente und eine abstrakte und eigenständige Form gegenübergestellt. 1.2 Zum erweiterten Projektperimeter Der Eingriff strebt eine städtebauliche Weiterentwicklung der einzelnen Teile mit deren Charakteristiken an. Auf Seite des Hirschmattquartiers wird eine räumliche Ausdehnung der Quartiere des neunzehnten Jahrhunderts mit einem speziellen Augenmerk auf die räumliche Definition des Bundesplatzes vorgeschlagen. Auf diese Weise wird die Kontinuität und die Höhen der Platzfronten assimiliert, und ein breites Trottoir einem Laubengang vorgezogen. Der Neubau versucht einen nahtlosen Übergang der Stadt und eine Ergänzung zum gegenüberliegenden bogenförmigen Wohn- und Geschäftshaus herzustellen. Auf Seite Tribschen wird der offene Raum durch eine neue Volumetrie charakterisiert, sie passt sich dem Massstab der existierenden Büro- und Geschäftsgebäuden an. Das neue Gebäude übernimmt die Abschlussfunktion des Quartiers und verstärkt das Verhältnis dessen zur Leere des Geleisegrabens. Die Grösse und die Orientierung des Neubaus versuchen die städtebauliche Situation besser zu definieren, um zusammen mit dem Brückenvolumen die zwei Quartiere zu verbinden ohne auf deren Verschiedenheit zu verzichten.
ing. Pedrazzini Guidotti sagl
Numero progetto: 
68
Render/modello: